Die Feuerbestattung

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Unter der Feuerbestattung oder Brandbestattung auch Kremation, Kremierung oder Einäscherung, versteht man die Veraschung einer Leiche. In vielen Ländern, sowie bei einer Bestattung in Berlin wird dieser Vorgang in Krematorien durchgeführt. Die Überreste werden unverwechselbar in eine Aschekapsel überführt, die für die Beisetzung gewöhnlich in einer Bestattungsurne/Schmuckurne eingesetzt ist.

 

Die Verbrennung des Körpers eines Verstorbenen ist in vielen Kulturen bekannt und gebräuchlich. Die Asche wurde verstreut oder aufbewahrt. Das Verstreuen erfolgte je nach den regionalen Besonderheiten an Land oder in einem Gewässer. Um die Asche aufzubewahren, wurden besondere Urnen, aber auch Vasen oder Krüge benutzt. Das Urnengrab ist in Mitteleuropa eine Erscheinung der Bronzezeit, die sich mit der Urnenfelder-Kultur zwischen 1250 und 750 v. Chr. weit verbreitete.

 

Im Christentum wurde die Feuerbestattung Jahrhundertelang abgelehnt. Der Grund ist im Glauben an die leibliche Auferstehung der Toten zu suchen, zu der sich das Christentum im Glaubensbekenntnis bekennt. Die christliche Praxis der Erdbestattung orientiert sich an der Grablegung Jesu Christi. Die Neuregelungen zur Bestattungskultur durch Karl den Großen aus dem Jahre 786 verboten die Verbrennung von Toten und im Mittelalter diente der Feuertod als Todesstrafe.

 

Der §814 des Preußischen Allgemeinen Landrechts (1794) steht für das Bewusstsein der hygienischen Probleme der Leichenbehandlung, darin wurde die Bestattung von Leichen in bewohnte Gebieten untersagt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkte sich die Forderung nach einer Feuerbestattung aus mehreren Gründen. Die Ärzteschaft lobte die Feuerbestattung als die hygienischere Bestattungsform, die Arbeiterverbände und die aufkeimende Sozialdemokratie sahen hier eine kostengünstigere Bestattungsart, und die sich ausbreitenden areligiösen Verbände wie die Freidenker propagierten die Feuerbestattung gezielt, auch in bewusster Abgrenzung zur christlichen Bestattungskultur, da das Konzept der Auferstehung abgelehnt wurde.

 

In deutschen Großstädten sind heute mehr als die Hälfte aller Beisetzungen Feuerbestattungen. Die starke Zunahme der Feuerbestattung in den letzten Jahrzehnten hat ihren Grund zum einen in den deutlich höheren Kosten für eine Erdgrabstelle im Vergleich zum Urnengrab. Andererseits spielen auch ästhetische und hygienische Überlegungen eine Rolle, wonach manche die Verbrennung im Gegensatz zur Verwesung des Leichnams im Boden als sauberer betrachten, etwa im Falle, dass der Verstorbene eine ansteckende Krankheit hatte.

 

In Deutschland wächst die Rate der Feuerbestattungen pro Jahr jeweils etwa um ein Prozent. Von Deutschland werden zunehmend Einäscherungen in den Nachbarländern genutzt. Zudem sind in den Nachbarländern andere Bestattungsarten möglich, die nach deutscher Gesetzgebung untersagt sind.

 

                                                                                                                                                                                                                                              Quelle: Wikipedia

 

 

 

Bei einer Feuerbestattung können Sie zwischen folgenden Grabarten entscheiden:


  • Anonyme Urnengemeinschaftsanlage
  • Einzelstelle für eine Urne
  • Doppelstelle für zwei Urnen
  • Familienwahlstelle für mehrere Urnen
  • Rasengräber
  • Urnenstele
  • Kolumbarium



Die Preise hierfür variieren je nach Grabart und Friedhof.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                       Wiese Bestattungen