Die Baumbestattung

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Als Naturbestattung wird jede Bestattung außerhalb traditioneller Friedhöfe bezeichnet. Die Form und das Äußere eines Grabes sind als solche nicht erkennbar. Kennzeichnend ist, dass keine individuelle Pflege der Grabstätte möglich, ein Trauerplatz aber vorhanden ist.

 

Ursprünglich unter Nomadenvölkern verbreitet bezeichnet der Begriff heute insbesondere die kommerzialisierte Beisetzung von Totenasche im Wald. Naturbestattungen setzen eine Kremierung voraus.

 

Die Bestattung im Wald war ursprünglich unter Forstleuten verbreitet. Die Forstleute wünschten sich eine Bestattung in dem von ihnen betreuten Wäldern außerhalb der üblichen Friedhöfe.

 

Die Kommerzialisierung der Naturbestattung geht auf den Schweizer Ingenieur Ueli Sauter zurück. Die von ihm konzipierte Dienstleistung  "FriedWald" besteht seit 1993. Dabei wird die Asche der Verstorbenen unmittelbar in das Wurzelwerk der Bäume eingebracht. Auch die Bestattung verstorbener Haustiere ist möglich.

 

In Deutschland gibt es seit 2001 die Baumbestattung an rund 160 verschiedenen Waldstandorten. Anders als in der Schweiz wird in Deutschland die Asche in Urnen beigesetzt.

 

Urnenwälder werden als preiswerter Bestattungsort beworben, da keine Folgekosten für Grabpflege anfallen. Manche Menschen bevorzugen auch die Anonymität einer Baumbestattung, bei der nur auf Wunsch eine namentliche Kennzeichnung der Beisetzungsstätte erfolgt. Trotz vielfältiger gesetzlicher Bestimmungen, die auch für Baumbestattungen gelten, wird diese Form der Beisetzung als unkonventionell und zwanglos empfunden. Auch auf Traditionsfriedhöfen sind hingegen einfache, pflegefreie und anonyme Grabstellen zu erhalten, wahlweise auch unter Bäumen.

 

                                                                                                                                                                                                                                        Quelle: Wikipedia

 

 

Bei einer Baumbestattung können Sie zwischen folgenden Grabarten entscheiden:

 

  •  Familien- oder Freundschaftsbaum

  • Einzel- oder Partnerbaum

  • Gemeinschaftsbaumplatz

  • Basisplatz

  • Sternschnuppenbaum



Die Preise hierfür variieren je nach Baumplatz und ob die Bestattung im "FriedWald" , im RuheForst oder auf einem geeigneten Friedhof statt findet.

 

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch.   

                                                                                                                                                                                                                                       Wiese Bestattungen

 


 

 

Die Seebestattung

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Auf See wurden bis in das frühe 20. Jahrhundert fast ausschließlich Personen bestattet, die an Bord verstarben und für die eine Beisetzung des Leichnams an Lamd nicht praktikabel erschien. Auch Seuchenschutzgründe spielten dabei eine Rolle. Historische Beispiele sind etwa die Seebestattungen von Sir Francis und James Cook. Nach Seeschlachten übergab man die Toten häuffig dem Meer und auch auf See gefundene Leichen von Opfern von Schiffsunglücken ( etwa dem Untergang der RMS Titanic) wurden so bestattet. In Einzelfällen wurden- und werden nach wie vor- auch die Särge von an Land verstorbenen Seeleuten dem Meer übergeben, was besonders für Angehörige der Marine als eine ehrenvolle Form der Bestattung gilt und mit entsprechendem militärischen Zeremoniell vorgenommen wird. 


Mit dem vermehrten Aufkommen der Feuerbestattung seit Anfang des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Funktion der Seebestattung grundlegend, da diese Bestattungsform nun für auf See Verstorbene verlor. Die Beisetzung der Überreste eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen im Meer entwickelte sich zu einer Alternative zur Sarg - oder Urnenbestattungen auf einem Friedhof.

In Deutschland ist es seit 1934 möglich, statt einer Friedhofsbestattung eine Seebestattung vorzunehmen. dafür wird die Asche in einer speziellen Seeurne außerhalb der sogenannten Dreimeilenzone(speziell eingezeichnete Seegebiete in Seekarten) in der Regel über "rauem Grund" nach dem seemänischen Bräuchen dem Meer übergeben. Der Kapitän spricht dabei die Trauerrede. Mit "rauem Grund" sind Gebiete gemeint, in denen nicht gefischt oder Wassersport getrieben wird. Möglichkeiten bestehen hierfür nahezu in jedem Meer, von Deutschland aus vorwiegend in der Nord- Ostsee, aber auch im Atlantik oder im Mittelmeer.


Da das Bestattungsrecht in Deutschland Sache der einzelnen Bundesländer ist, gibt es auch unterschiedliche rechtliche Voraussetzungen. Die Bandbreite der gesetzlichen Verordnungen reicht dabei vom Antrag auf Entbindung vom Friedhofszwang (wie in Bayern) bis zur völligen Gleichstellung mit anderen Bestattungsformen ( wie in Schleswig-Holstein) .

Eine Seebestattung muss in einigen deutschen Bundesländern behördlich genehmigt werden. Dazu ist es oft notwendig, dass der Verstorbene in besonderer Weise mit der See verbunden war. Dies kann beispielweise eine frühere Tätigkeit als Seefahrer oder eine tiefe geistige Verbundenheit zur See sein. Im Allgemeinen reicht eine Erklärung der Angehörigen gegenüber den zuständigen amtlichen Stellen aus.


Um den Wunsch zweifelsfrei zu belegen, sollte zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung hinterlegt werden, in der später der Wille des Verstorbenen klar erkennbar ist und wie bei der Patientenverfügung die Erklärung von mindestens einer anderen Person bestätigt ist. Eine Bestattungsverfügung füllen wir in unserem Hause gerne mit Ihnen aus.


Um Schifffahrt und Badene an den Stränden der See nicht zu gefährden, gelten strenge Regeln für die Seebestattung. Die Wasser- und Schifffahrtsämter haben in ihren Zuständigkeitsgebieten feste Positionen für den Seefriedhof ausgeschrieben. Schiffe, die Seebestattungsfahrten ausführen, fahren meist unter deutscher Flagge. Weitere strenge Auflagen gelten für die Bestattung. So muss die Urne aus vollständig auflösbarem Material sein, zum Beispiel Anhydrit, Tonolith, Halith oder Pappmache´, die der Vorgabe des Bundesamt für Seeschifffahrt & Hydrographie entsprechen. Gleichzeitig muss sie mit Kies, Sand oder Wasser beschwert werden, damit sie schnell absinkt und ein Aufschwimmen verhindert wird. Die Angehörigen können Blumen auf das Wasser geben, aus Umweltschutzgründen wird allerdings auf Gebinde und Kränze verzichtet. Für die Bestattung zur See benötigen Beerdigungsinstitute und Schiffsbetreiber außerdem eine Wasser- und seerechtliche Erlaubnis.


In der Regel findet am Heimatort des Vestorbenen eine übliche Trauerfeier mit anschließender Einäscherung statt. Der Bestatter übersendet die Krematoriumsurne in der Regel mit einem Paketdienst an eine Seebestattungsreederei. Dort wird die Asche in eine Seebestattungsurne aus auflösbarem Material umgefüllt. Die Angehörigen haben die Wahl, ob sie an der Bestattung der Urne auf hoher See teilnehmen möchten oder nicht. Bei der Teilnahme von Angehörigen spricht man von einer begleiteten seebestattung. Nehmen keine Angehörigen teil, spricht man von einer stillen Seebestattung. Bei einer stillen Seebestattung werden in der Regel mehrere Urnen bei einer Bestattungsfahrt dem Meer übergeben. Nehmen die Angehörigen teil, wird nur die Urne des Verstorbenen, dessen Angehörigen an Bord sind, mit auf See genommen. Kapitän sowie Besatzung nehmen die Bestattung als Zeichen der Würdigung des Verstorbenen in Marineuniform vor.


Ein Hissen der Flagge, musikalische Untermalung ( Nationalhymne oder Trauermusik) und das Blasen der Bootsmannspfeife sind oft begleitende Rituale. Nach einer kurzen Ansprache wird die Urne an einem Tampen (Schiffstau) dem Meer übergeben. Da das Übergeben von Kränzen mit Schleifen und Blumengebinden nicht erlaubt ist, werden meißt einzelne Blumen oder Blütenblätter als Letzter Gruß auf das Seegrab gestreut. Ein nach speziellen Vorgaben vom Floristen gefertigter kleiner Kranz kann zur Makierung des Seegrabes verwendet werden, während das Schiff eine Ehrenrunde um das Seegrab fährt und sich dann mit drei Signaltönen von der Bestattungsposition verabschiedet.


Einige Hinterbliebene vermissen einen örtlichen Bezugspunkt als Grab. Befürworter der Seebestattung sehen das Wasser als allgegenwärtigiges und immer erriechbares Medium (Lebenselixier), das es Hinterbliebenen gestattet, allerorts mit der Trauer und dem Gedenken umzugehen. Deshalb finden Trauerfahrten zu den Beisetzungsplätzen in Nord- und Ostsee statt. An vielen Orten gibt es auch Gedenkstätten z.B. in Lübeck-Travemünde am Brodtener Ufer oder in Wilhelmshaven mit der ,"Erinnerungsstätte Seefrieden" am Rüstringer Berg (Deich) oder es ffinden Sammelgedenkfeiern z. B. am Marine-Denkmal in Laboe statt. Einige Seebestattungsreederein bieten, meist nach vorheriger Anmeldung Fahrten zu den Koordinaten einer vorherigen Seebestattung an, wo Gelegenheit zur Andacht vor Ort ist. Es empfiehlt sich vor der Entscheidung für eine Seebestattungsreederei nach Möglichkeiten und Kosten einer Gedenkfahrt zu fragen, regelmäßige und kostengünstige Besuche des Seegrabes stehen für Verständnis und Solidität.


Die Kosten einer Seebestattung sind nicht genau zu bestimmen, weil auch hier viele Faktoren eine Rolle spielen. Bei seriösen Anbietern kosten stile (anonyme) Beisetzungen ca. 1000,-€ - 2500,-€ und mit kompletter Trauerfeier und - fahrt ca. 1450,-€ - 4500,- €. Gegenüber herkömmlichen Bestattungen bietet eine Seebestattung folgende Vorteile:

Es gibt kein Grab, das gepflegt werden muss und die Kosten für solche Bestattungen sind in der Regel geringer als eine herkömmliche Bestattung auf einem Friedhof, da keine Liegegebühren sowie keine Kosten für eine Grabpflege anfallen. Überdies kann ein günstiger Verbrennungssarg verwendet werden. Als Variante der Sozialbestattung wurde die Seebestattung bis vor wenigen Jahren in Deutschland nicht akzeptiert. Die Gemeinden oder zuständigen Behörden haben sich immer auf den genauen Wortlaut des regelnden §74 SGB XII berufen, der nur eine Erdbestattung beschrieb. Das hat sich mit den Änderungen der jeweiligen Landesbestattungsgesetze und einer Änderung im Denken gewandelt.


Die Asche ist keimfrei und lagert sich als kleines Häufchen auf dem Sediment am Meeresboden ab. Falsch ist die Vorstellung, dass sich die Asche im Meer komplett verteilt. Die Urne besteht aus vergänglichen Material und belastet die Umwelt nicht, siie löst sich jedoch erst nach Stunden auf, wenn sie mit der Asche bereits am Meeresgrund liegt. Mit der Zeit decken Sande die Asche , so dass eine Grabstelle auf dem Meeresgrund entsteht. An Land werden Ressourcen geschont, da keine Landinanspruchnahme für eine Liegestätte auf dem Friedhof entsteht.



 

 



Die Diamantbestattung

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Die Diamantbestattung ist keine eigentliche Bestattungsart, sondern es handelt sich um die Verbringung der Ergebnisse der Feuerbestattung. Nach Vorgabe soll eventuell verbliebener amorpher Kohlenstoff der Kremierungssache zu einem synthetischen Diamanten "veredelt" werden. Der Diamant ermöglicht den Hinterbliebenen eine Erinnerung an den Verstorbenen. Die (restliche) anorganische Asche wird jedoch wie üblich beigesetzt.

 

Derzeit ist es in Deutschland gesetzlich nicht zulässig, Kremationsasche zu Hause zu lagern. In Österreich gibt es inzwischen Möglichkeiten. In allen Bundesländern besteht ein Bestattungszwang. Damit sind die sterblichen Reste, auch die Kremationsasche, auf vorgeschriebenen und für diesen Zweck freigegeben Flächen aufzubewahren. Somit ist Diamantbestattung grundsätzlich nicht zulässig.

 

                                                                                                                                                                                                                                            Quelle: Wikipedia

 

 

 


Allgemeines

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Ein seriöser Bestatter wird Sie in einem unverbindlichen Beratungsgespräch über alle Kosten aufklären. Diese richten sich nach Ihren individuellen Wünschen. Sie erhalten von uns einen verbindlichen, transparenten Kostenvoranschlag.

Ebenfalls bieten wir Ihnen preiswerte Komplettangebote an, die jederzeit nach Ihren Wünschen erweitert werden können.


Weiterhin beraten wir Sie gerne über Ihre persönliche Bestattungsvorsorgemöglichkeiten, damit Sie Ihren Angehörigen keine finanziellen Belastungen hinterlassen.


Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihr Vertrauen aussprechen.

                                                                                                                                                                                                    Jeanette Wiese

 

 

 

 

Weltraum- Berg- und Luftbestattung

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Leider haben wir diese Bestattungsformen nicht in unserem Angebot.